Jeder Mensch ist einzigartig und braucht eine einzigartige Behandlung

Meine Methoden

Als Heilpraktikerin für Physiotherapie, Craniosacral-Therapeutin, Practitioner des Somatic Experiencing® und Yogalehrerin biete ich ein breites Spektrum an ganzheitlichen Körpertherapien, die individuell abgestimmt in die Behandlung einfließen. 

Am Beginn jeder Behandlung steht ein ausführliches Gespräch. Ihre körperlichen und seelischen Bedürfnisse sowie Ihr aktueller Gesundheitszustand bilden die Grundlage für die gemeinsame Arbeit. Unter Einbeziehung medizinisch relevanter Aspekte und mit einem klaren Fokus auf Ihr persönliches Ziel entsteht ein auf Sie zugeschnittenes Therapie- und Gesundheitskonzept, das sich im Verlauf flexibel weiterentwickelt – je nachdem, wie Ihr Körper auf die Behandlung reagiert.

Im Folgenden stelle ich Ihnen die Methoden meiner Arbeit vor und zeige, wie sie sich gegenseitig ergänzen können, um Heilprozesse, Regulation und innere Balance zu fördern.

Craniosacrale Osteopathie – den eigenen Körperrhythmus wiederfinden

Die Craniosacrale Osteopathie ist eine sanfte, manuelle Methode, die auf der Wahrnehmung der rhythmischen Bewegung von Gehirn- und Rückenmarksflüssigkeit (Liquor) beruht. Diese Flüssigkeit umspült das zentrale Nervensystem, das essenziell für unser Leben ist: Es verarbeitet sensorische Informationen, steuert Bewegungen, koordiniert lebenswichtige Funktionen wie Atmung und Herzschlag und ist an Denken, Fühlen und Erinnern beteiligt.

Die pulsierende Bewegung des Liquors

Der Liquor schützt die empfindlichen Strukturen des Nervensystems, versorgt Nervenzellen mit Nährstoffen, entfernt Stoffwechselprodukte und erfüllt eine wichtige immunologische Funktion. Seine rhythmische Bewegung zwischen Kopf (Cranium) und Kreuzbein (Sacrum) wird durch Herzschlag, Atmung und Körperbewegung angetrieben. Sie überträgt sich über das fasziale System auf den gesamten Körper – für geschulte Hände ist dieser craniosacrale Rhythmus überall spürbar.

Rhythmus des Lebens: sanft wie ein ruhiges Meer
(Video von Mario_Krimer from Pixabay)

Erhöhte Spannungen, Verhärtungen oder Bewegungseinschränkungen in Bindegewebe, Membranen, Schädelknochen oder Wirbelsäule können den freien Fluss des Liquors beeinträchtigen. Die Folge sind häufig Störungen im Nervensystem, die sich unter anderem als Schmerzen, Schwindel, Kiefergelenksprobleme, Müdigkeit, Konzentrationsstörungen, vegetative Dystonie oder psychische Beschwerden zeigen können.

So funktioniert Craniosacrale Osteopathie

Durch achtsame Berührungen erfühle ich zunächst die zarten Bewegungen Ihres craniosacralen Rhythmus. Bei Bedarf gebe ich leichte, kaum wahrnehmbare Impulse an das Nervensystem, um Selbstregulation und Entspannung auszulösen. Der Körper findet schrittweise zu seinem natürlichen Rhythmus zurück – Schmerzen können gelindert, Beweglichkeit und Vitalität verbessert und es kann ein tiefes Gefühl innerer Ruhe spürbar werden.

Craniosacrale Osteopathie ...

  • nutzt den körpereigenen craniosacralen Rhythmus
  • mobilisiert sanft Knochen, Muskulatur, Faszien und Organe
  • beeinflusst Organfunktionen und Bewegungseinschränkungen positiv
  • bewirkt tiefe Entspannung und erleichtert das ‚Loslassen‘
  • ist eine wertvolle Begleitung in der Schwangerschaft
  • hilft Müttern und Säuglingen nach belastenden Geburten
  • unterstützt Kinder und Säuglinge bei Entwicklungsverzögerungen
  • wirkt lindernd bei Kopfschmerzen, Migräne und Tinnitus
  • kann Fehlfunktionen im Kiefergelenksbereich ausgleichen
  • verbessert Schlafqualität und vegetative Regulation

Eine meiner Patientinnen hat es auf den Punkt gebracht:
„Wenn ich von Ihnen komme, ist es, als wenn sich meine Moleküle neu ordnen.“


Somatic Experiencing® – die Verbindung zu sich selbst wiederfinden

Somatic Experiencing® (SE) ist ein körperorientierter therapeutischer Ansatz, der von Dr. Peter Levine entwickelt wurde, um Menschen bei der Lösung von traumatischem Stress zu unterstützen. Auch scheinbar harmlose Erlebnisse können tief in unserem System eine Art Eigenleben entwickeln und langfristige Auswirkungen haben. Manche Menschen fühlen sich von ihren Empfindungen abgespalten, haben diffuse Symptome und wissen nicht warum.

Was ist ein Trauma und was bewirkt es?

Nach SE entsteht Trauma, wenn das Nervensystem aufgrund eines als bedrohlich empfundenen Erlebnisses in ein Notprogramm geschaltet hat und in diesem Zustand stecken bleibt (Übererregung: Kampf, Flucht, Erstarrung bzw. Untererregung: Totstellreflex). Im Normalfall beruhigt sich das Nervensystem dank der Fähigkeit zur Selbstregulation oder mithilfe einer anderen Person (Co-Regulation) wieder, wobei das Erlebte verarbeitet und die mobilisierte Energie frei werden kann.

Selbstregulation: Nach Unwetter folgt Sonnenschein
(© Stefanie Wisshak)

Gelingt dies (aus verschiedensten Gründen) nicht, bleibt die Energie wie eingefroren im Körper und führt zu einer chronischen Dysregulation des Nervensystems – wir sprechen dann von einer Traumatisierung. Sie ist begleitet von einem physiologischen Ungleichgewicht und  anhaltenden körperlichen und psychischen Symptomen unterschiedlichster Art. Auch destruktive Verhaltensmuster, Gedankenkreisen oder Minderwertigkeitsgefühle können auf ein nicht gelöstes Trauma hinweisen.

So funktioniert die SE-Methode

Im Sinne der SE-Methode begleite ich Sie behutsam dabei, Ihre Körperempfindungen wahrzunehmen, ohne in belastende Gefühle oder Erinnerungen einzutauchen. Eine Retraumatisierung wird dabei vermieden. Durch langsames, sicheres Aufspüren und behutsames Befreien der ‚eingefrorenen‘ Energie ist Ihr autonomes Nervensystem in der Lage, in seinen natürlichen, selbstregulierenden Rhythmus zurückzufinden. Dies stärkt die körperliche und emotionale Stabilität und fördert die Heilung.


Es geht darum ...

  • feine körperliche Empfindungen bewusst wahrzunehmen, etwa Spannung, Wärme oder Kribbeln
  • den Fokus auf positive und stabilisierende Empfindungen zu legen (Ressourcenorientierung)
  • zwischen angenehmen/neutralen und leicht belastenden Empfindungen zu wechseln, um dem Nervensystem Impulse zur Regulation zu geben
  • dem Körper Raum und Zeit für kleine und nicht belastende Entladungen zu geben, zum Beispiel durch Bewegungen, Seufzen oder Zittern

Über die Zeit hinweg verbessert sich dadurch die Fähigkeit des Nervensystems, sich selbst zu regulieren. Die SE-Methode wird weltweit erfolgreich bei posttraumatischen Belastungsstörungen (PTBS), Angststörungen, chronischem Stress und psychosomatischen Beschwerden eingesetzt. Es ist ein sanfter, körperorientierter Weg zu mehr Wohlbefinden und innerer Stabilität.

Bei meinen Behandlungen kombiniere ich die Craniosacrale Osteopathie mit Somatic Experiencing®


Yoga – in Bewegung zu Wohlbefinden und Gesundheit finden

Yoga bedeutet weit mehr als körperliche Übung – es ist eine wunderbare Möglichkeit, Körper, Geist und Seele in Einklang zu bringen. Ursprünglich aus Indien stammend, ist Yoga heute eine weltweit anerkannte Praxis, um sich selbst Gutes zu tun. Durch achtsame Bewegungen, bewusste Atmung, Entspannungsübungen und die Fokussierung auf die Wahrnehmung fördert Yoga Regeneration, Konzentration und emotionale Ausgeglichenheit. Das gezielte Aktivieren von Faszien, Muskeln, Sehnen, Bändern und Knochen macht den Körper beweglicher und kräftiger. Mit zunehmender Harmonisierung der Bewegungsabläufe verbessern sich auch Aufrichtung, Haltung und Balance.

Yoga in der therapeutischen Anwendung

In meiner Arbeit integriere ich Yoga als sanften, individuell anpassbaren Weg zur Selbstwahrnehmung. Sie werden von mir so angeleitet, dass Sie Ihre körperliche Belastungsgrenze wahrnehmen und lernen, diese behutsam zu erweitern.


Die Bewegungen erfolgen dabei nie leistungsorientiert, sondern achtsam und im eigenen Rhythmus. Atem und Körperbewusstsein stehen im Mittelpunkt – beides wirkt regulierend auf das Nervensystem und unterstützt die Fähigkeit, Stress abzubauen und innere Ruhe zu finden.

Yoga kann helfen, Verspannungen zu lösen, den Kreislauf zu harmonisieren und das Immunsystem zu stärken. Auch bei Schlafstörungen, Erschöpfung oder psychosomatischen Beschwerden wirken Yogaübungen stabilisierend und ausgleichend.


Yoga unterstützt ...

  • das bewusste Spüren des eigenen Körpers
  • eine bessere Haltung und Beweglichkeit
  • die Regulation des vegetativen Nervensystems
  • Stressabbau und tiefe Entspannung
  • Konzentration und mentale Klarheit
  • das Vertrauen in die eigenen Ressourcen
  • die Verbindung von Körper, Atem und Geist
  • die Craniosacrale Osteopathie und die SE-Methode

Je nach persönlicher Situation integriere ich Yogaübungen in therapeutische Prozesse oder biete Ihnen eine angeleitete, achtsame Yogapraxis an – als Einladung, sich selbst wieder spürbar nahe zu kommen und neue Energie zu schöpfen. Yoga kann auch unabhängig von meinen Behandlungsangeboten in Form von Einzelstunden gebucht werden.

Außerdem biete ich immer wieder Yogakurse in Gruppen an. Beim gemeinsamen Üben entsteht eine besondere Atmosphäre: Die Präsenz der anderen wirkt unterstützend und es entfaltet sich eine Energie, die trägt und verbindet.

Yoga ist das beste Therapeutikum, um Körper, Geist und Seele zu harmonisieren